Ukrainische Kultur in Deutschland

Das DUZ unterstützt das ukrainische kulturelle Leben in Deutschland.

 

Historische Verantwortung

Dies ist auch eine Verantwortung vor der Geschichte, war doch Deutschland das Land mit den meisten Auslandsukrainern nach dem 2. Weltkrieg. Diese waren ehemalige Zwangsarbeiter, Soldaten der Roten Armee in deutscher Gefangenschaft, aber auch Ukrainer in Diensten der Wehrmacht, der SS Galizien, oder aber auch der UPA. Sie alle hofften auf eine schnelle Rückkehr in ihre ukrainische Heimat. Dabei glaubten sie auf Seiten der Westalliierten gegen die Sowjetunion zur Befreiuung der Ukraine vom Bolschewismus kämpfen zu können. Lange wurden sie in dieser Hoffnung und diesem Glauben bestärkt und gelassen. Spät, oder gar nicht kam die Einsicht, von den USA verraten und missbraucht worden zu sein. Diese Ukrainer bauten eine rege ukrainische Kultur in der BRD auf. Viele siedelten in den 70er Jahren in die USA, nach Kanada oder Australien über. Nach dem Ende der Sowjetunion sollte auch das Ende der ukrainischen Geschichte in der BRD eingeläutet werden. Ehemalige staatliche Unterstützung für ukrainische Vereine wurden eingestellt. Das DUZ versucht mit seiner Arbeit dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

 

Ukrainische Vereine in der BRD

In jeder größeren Stadt Deutschlands gibt es einen ukrainischen Verein. Diese Vereine arbeiten alle unabhängig voneinander. Schon zu Beginn der Tätigkeit des DUZ stand die Zusammenarbeit mit anderen ähnlichen Vereinen im Vordergrund seiner Tätigkeit. So unterstützte das DUZ auch Veranstaltungen anderer Vereine.

 

Vereine, welche Kontakte zur Ukraine suchen

Das DUZ stellt Kontakte zu verschiedenen Vereinen und zur Ukraine oder Vereinen in der Ukraine her, um die Völkerverständigung zwischen Deutschland und der Ukraine zu stärken.

 

 

Beispiele

 

Anlässlich des Besuches des Bischofes Petro Kryk der Ukrainisch Katholischen Kirche in Regensburg 2007,organisiert das DUZ  das Rahmenprogramm.

 

Mit der Herstellung und Überreichung von Tischkreuzen unterstützt das DUZ die Ukrainisch Autokephale Orthodoxe Kirche der Diapora (Patriarchat von Konstantinopel) 2007

 

Anlässlich des Besuches des Bischofes Andrij der Ukrainisch Autokephalen Orthodoxen Kirche in der Diaspora (Patriarchat von Konstantinopel) 2008 entsendet das DUZ eine Delegation nach Ingolstadt Zwecks der Unterstützung der Feierlichkeiten und Vertiefung bestehender Kontakte

 

Das Präsidium des DUZ e.V. , sowie seine Mitglieder nehmen am Gedenkmarsch für die Opfer des Holodomor 2008 in München teil.

Organisiert wird dieser von diversen ukrainischen Vereinen in München, welche sich zu einem Organisationskomitet zusammenschlossen.

 

Der Vorstand des DUZ e.V. wird 2009 zu einem Treffen mit dem Heeresataché der Ukraine Hr. Oberst i.G. O. Babtsev und dem Leiter der Informations- und Kulturagentur Hr. Y. Nykytiuk eingeladen.

Neben dem Vorstellen des Vereins geht es um eine Zusamenarbeit zwischen der Botschaft der Ukraine und dem Europäischen-Militär-Fallschirmsprungverband e.V. (EMFV e.V.) nach Anfrage von Hr. A. Schömer.

 

Die Ukrainehilfe Oberviechtach richtet in Regensburg im September 2009 einen ukrainischen Folkloreabend mit der Tanzgruppe "Polisyanochka" aus Riwne und dem Trio "Silver Third" aus.  Dazu ist das DUZ eingeladen, welches kurzfristig eine Werbekampagne für diesen Abend übernimmt.

 

Nicht zuletzt auf Grund vergangener Gespräche seitens des Präsidiums des DUZ e.V. mit anderen ukrainischen Vereinen und Verbänden, treffen sich im Oktober 2009 verschiedenste ukrainische Vereine und Verbände aus ganz Deutschland in Frankfurt/Main zur Erörterung der Möglichkeiten und Chancen der Gründung eines ukrainischen Dachverbandes in Deutschland. Der Präsident R. Rieger repräsentiert das DUZ vor Ort.

 

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag und zum Gedenken des 50. Todestages von Stepan Bandera fährt im Oktober 2009 eine Delegation des DUZ e.V. nach München zum Waldfriedhof, wo er beerdigt liegt. Aus aller Welt sind verschiedenste ukrainische Vereine, Verbände, Privatpersonen und Veteranen der UPA zu diesem Tag nach München gereist.

 

Die Ukrainisch Auokephale Orthodoxe Kirche (Patriarchat von Konstantinopel) in Ingolstadt feiert im Oktober 2010 ihr 65 jähriges Bestehen. Anlässlich der Feierlichkeiten ist das DUZ e.V. mit einer Delegation vor Ort.

 

Im Juli 2011  dürfen wir den Generalkonsul des Generalkonsulates der Ukraine München, Hr. Yuriy Anatoliyovych Yarmilko in Regensburg willkommen heißen.

Hr. Yarmilko möchte sich über die Arbeit ukrainischer Organisation in Regensburg informieren und sich bezüglich Möglichkeiten einer weiteren engeren Zusammenarbeit ukrainischer Organisaionen sowohl untereinander, als auch mit dem Generalkonsulat unterhalten. Die Organisation des Treffens ist seitens des Generalkonsulates an das DUZ e.V. übertragen worden.

 

Anlässlich der Überführung einer Reliquie des Hl. Nikolaus an die Ukrainisch Autokephale Orthodoxe Kirche der Diaspora (Patriarchat von Konstantinopel), im Juli 2011, ist eine Delegation des DUZ e.V. in München-Ludwigsfeld vor Ort.

 

Im Juli 2012 ist das DUZ am Ehrenamtsongress in Nürnberg verteten.

 

Am großen Ehrenabend des DUZ e.V. im März 2013 wurden

Persönlichkeiten und Organisationen, welche sich um die deutsch – ukrainische Völkerverständigung verdient gemacht haben, mit dem "Stern der Völkerfreundschaft des DUZ e.V." in den Stufen Silber oder Gold ausgezeichnet.

Ebenfalls nahm der Präsident des DUZ e.V., Hr. Richard Rieger, in seiner Funktion als Mitglied der Millitärisch Kosakischen Abteilung der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften (MKD UAS) in der Abteilung für internationale Beziehungen mit Zuständigkeitsbereich Deutschland, die Auszeichnung mit dem Orden „Goldener Stern der Millitärisch Kosakischen Abteilung der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften“, der höchsten zu vergebenden Auszeichnung der MKD UAS, vor. Ebenfalls aus Österreich zum Ehrenabend des DUZ e.V. angereist ist Hr. Jörg C. Steiner, Generalsekretär der Österreichischen Albert Schweitzer Gesellschaft. Von offizieller ukrainischer Seite nahmen Herr Vizekonsul Krut, sowie Herr Vizekonsul Kulajets vom Generalkonsulat der Ukraine in München an diesem Ehrenabend teil. Umrahmt wurden die Feierlichkeiten von der Segnung der Auszeichnungen durch Erzpriester Valentin Smoktunovic der Ukrainisch Orthodoxen Kirche des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, sowie dem Sänger Andrij Nesmasznyj, und dem ukrainischen Ensemble „Ukrajinska Perlyna“ aus Ingolstadt.

 

Im April 2015 ist es gelungen, die Zusammenarbeit mit dem Fond der Invaliden von Tschernobyl der gesamtukrainischen gesellschaftlichen Organisation "Tschernobyl-Union der Ukraine" in Poltawa zu vertiefen. Dem DUZ ist es ab sofort gestattet  in Westeuropa verdiente Personen für Auszeichnungen der Organisation nach deren Kriterien vorzuschlagen und die Vergabe zu organisieren.